Disibodenberg



Auf den Wegen der Jakobspilger
Route Mainz - Tholey

N49° 46' 35.7", E7° 42' 4.3"

Odernheim, Klosterruine Disibodenberg, im 7. Jh. Taufkirche und Klause des Hl. Disibodus. Im 12. Jh. Benediktinerabtei mit Frauenkonvent (Aufenthaltsort der Hl. Hildegard von Bingen), ab Mitte 13. Jh. Zisterzienserabtei. Im heutigen Klostermuseum bedeutende Reste romanischer und gotischer Baukultur.

Dieses mittelalterliche Kulturdenkmal wurde im Rahmen des europäischen Modellprojektes mit einer steinernen Jakobsmuschel geschmückt.

Die Klosterruine Disibodenberg bei Odernheim wurde im Rahmen des Weltpilgertages, am 25 Juli 2019, zum bedeutenden Bezugspunkt. Es wurde eine Informationstafel eingeweiht.

„Der Disbodenberg zieht schon über 1000 Jahre Menschen in seinen Bann. Bis in die Gegenwart sind viele davon auch als Pilger unterwegs. Es sind Menschen die an diesem magischen Ort innhalten. Wir freuen uns nun auch einer der Bezugspunkte des europäischen Modellprojektes Sternenweg/Chemin des étoiles. Der Leitgedanke des Projektes wird sicher unsere Gäste inspirieren hier vor Ort auch Impulse und Antworten auf drängende Fragen der Gegenwart zu erhalten“, so die Vorsitzende der Disibodenberger Scivias-Stiftung, Luise von Racknitz und der Geschäftsführer der Stiftung Stefan Hartman

„Wir verstehen uns auf dem Disbodenberg als Pilgerstation auf dem Sternenweg, der Menschen auch abseits markierter Wege zu uns führt. Das Leitmotiv schwingt auch in unseren Führungen mit und vor Ort gibt es Informationen zum Projekt und zwei Pilgerstempel“, erklärt die engagierte Kunsthistorikerin Gaby Wahn mit ihren Kolleginnen

„Bereits in den Visionen der Hildegard von Bingen klingt der Wertekanon eines Europas der Gegenwart an. Das „Sternenwegs-Schild“ an der ehemaligen Pforte des Klosters macht dies zum Thema“, erläutert die Patin und Gästeführerin auf dem Disibodenberg Ulrike Lindemann

„Die mittelalterlichen Kulturdenkmäler im Landkreis Bad Kreuznach, insbesondere die Klosterruine auf dem Disibodenberg gehören zu meinen ganz persönlichen Lieblingsorten in meiner Heimat. Über die eigenen „Kirchtürme“ hinweg auch die andere bedeutenden Kulturorte in der Region zu entdecken halte ich für besonders wichtig. Diesen Aspekt macht sich die Idee des Sternenweges zu Nutze und spiegelt so das Wir-Gefühl in einer europäischen Großregion“, so die Landrätin des Landkreises Bad Kreuznach im Rahmen des Weltpilgertages auf dem Disibodenberg und in Bad Kreuznach

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